MIRa-NRW veröffentlicht ersten Jahresbericht zu rassistischen Vorfällen in Nordrhein-Westfalen
Bericht liefert neue Erkenntnisse zu anti-Schwarzem, antiasiatischem und weiteren Formen von Rassismus
Düsseldorf, 13. Juli 2026 – Die Melde- und Informationsstelle anti-Schwarzer, antiasiatischer und weiterer Formen von Rassismus in Nordrhein-Westfalen (MIRa-NRW) veröffentlicht am 13. Juli 2026 ihren ersten Jahresbericht. Der Bericht dokumentiert und analysiert anonymisierte Meldungen zu rassistischen Vorfällen in Nordrhein-Westfalen und macht sichtbar, in welchen Formen und Kontexten Menschen von rassistischer Diskriminierung betroffen sind.
Mit dem Jahresbericht legt MIRa-NRW erstmals eine Auswertung der bei der Meldestelle eingegangenen Meldungen vor. Ziel ist es, rassistische Vorfälle in Nordrhein-Westfalen sichtbarer zu machen, bestehende Erkenntnisse zu bündeln und eine fundierte Datengrundlage für Fachpraxis, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bereitzustellen.
Die Auswertung der Meldungen trägt dazu bei, rassistische Diskriminierung fachlich einzuordnen und konkrete Handlungsempfehlungen für Prävention, Sensibilisierung und den Schutz Betroffener abzuleiten. Der Bericht zeigt damit nicht nur dokumentierte Vorfälle auf, sondern bietet auch eine Grundlage für die Weiterentwicklung von Maßnahmen gegen Rassismus in Nordrhein-Westfalen.
„Hinter dem Großteil dieser Meldungen steht ein Mensch, der seine Erfahrungen dokumentiert und damit dazu beiträgt, rassistische Strukturen sichtbarer zu machen“ sagt Prof. Dr. Ümit Koşan, Geschäftsführung vom Verbund (VMDO e. V.).
Der Jahresbericht richtet sich an Akteur*innen aus Fachpraxis, Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Er kann als Grundlage für fachlichen Austausch, politische Einordnung und die Weiterentwicklung von Maßnahmen gegen Rassismus genutzt werden.
Der vollständige Jahresbericht steht ab dem 13. Juli 2026 kostenlos auf der Website von MIRa-NRW zum Download bereit: https://www.mira.nrw/de






