Am Gedenkstein an der Güntherstraße 65 in Dortmund wurde der im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Rom gedacht. Der Gedenkort erinnert an die Deportationen vom ehemaligen Dortmunder Ostbahnhof nach Auschwitz, wo in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 die letzten dort inhaftierten Sinti und Rom ermordet wurden.
In ihren Redebeiträgen betonten der Erste Bürgermeister Norbert Schilff, die Geschäftsführerin von Romano Than e.V., Amdrita Jakupi, sowie Roman Franz, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, die Bedeutung der Erinnerungskultur und warnten vor Ausgrenzung, Antiziganismus und demokratiefeindlichen Entwicklungen. Sie riefen dazu auf, Verantwortung für die Geschichte zu übernehmen und sich entschieden gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen.
Fotos: Romano Than e.V.






