VMDO als kompetenter Partner der Kommune

Die Migrantenselbstorganisationen werden erst seit wenigen Jahren von kommunalen Strukturen als Ansprechpartner wahrgenommen und eingeschränkt in projektbezogene Aktivitäten miteinbezogen.

Die MigrantInnen engagieren sich in vielfältiger Weise und haben eine Fülle von informellen und formellen Strukturen geschaffen, die ausschließlich vom freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder leben. Sie haben „interkulturelle Brückenfunktion“ zwischen der deutschen und ethnischen Gesellschaft und Trägern der ethnischen Öffentlichkeit.

Die MSO haben das Ziel verfolgt, die Verbindung zum Heimatland aufrecht zu erhalten, das kulturelle Erbe zu bewahren sowie zu versuchen, es an die nachwachsenden Generationen weiterzugeben. Von daher waren Religion, Sprache, Musik, Geselligkeit, Sport die wichtigsten ehrenamtlichen Betätigungsfelder von MigrantInnen. Viele MSO´s konstituierten sich in der Anfangszeit als Arbeitervereine, die als Begegnungszentren für ihre Landsleute fungierten. Die inhaltliche Ausrichtung der MSO ist sehr stark von den entwickelten Positionen der Gesellschaft geprägt. Obwohl diese Differenzierung von verschiedenen Organisationstypen verschiedene Vereine aufweisen, sind sie ganz selten auf einen Bereich spezialisiert. Sie verfolgen meistens einen multifunktionalen Ansatz. D.h. es wird „alles unter einem Dach“ gebündelt.

MSO als verbindlicher Kooperationspartner

Die MSO stellen Anknüpfungspunkte zu anderen Organisationen, Vereinen oder zu Akteuren der Kommunalpolitik her und motivieren ihre Mitglieder zur aktiven Arbeit oder Mitwirkung im Bildungsbereich.

 

Vertretung im Integrationsrat Dortmund:

      • Jeyakumaran Kumarasamy (tamilisch)
      • Dimitrij Reusenmann (ukrainisch) 

 

Förderorganisation:

gGID mbH (gemeinnützige Gesellschaft für interkulturelle Gesellschaft Dienstleistungen)